NÄCHTLICHE BOTSCHAFTEN
NOCTURNAL MESSAGES
von Gabriela Bruckner
2. Kurzfilm
Teaser/Trailer
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Gesamter FILM
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Plakat
Charaktere
Er, der süchtige Obdachlose / male addict homeless /
Stefan Bergmann
Sie, die süchtige Obdachlose / female addict homeless / Gabriela Bruckner
Passant / passer-by / Wolfram Hermann-Hubler
Er, der süchtige Obdachlose / male addict homeless /
Stefan Bergmann
Stimme / Voice
Eva Steinsky
Sie, die süchtige Obdachlose / female addict homeless / Gabriela Bruckner
Rowdy / thug / Wolfram Hermann-Hubler
Er, der süchtige Obdachlose / male addict homeless /
Stefan Bergmann
Sie, die süchtige Obdachlose / female addict homeless / Gabriela Bruckner
Er, der süchtige Obdachlose / male addict homeless /
Stefan Bergmann
Sie, die süchtige Obdachlose / female addict homeless / Gabriela Bruckner
Er, der süchtige Obdachlose / male addict homeless /
Stefan Bergmann
Schlafende Frau /sleeping lady / Gabriela Bruckner
Stills
Synopsis
Eine schlafende Frau beginnt zu träumen, sie verwandelt sich in ihrem Traum in eine süchtige Obdachlose. Ihre unbewussten Ängste werden sichtbar.
Der schäbige Raum, in dem sie sich nun befindet wird zu einer schicksalshaften Begegnungszone.
Ein männlicher Obdachloser, der den Raum als seinen Schlafplatz in Anspruch genommen hat, möchte sie vertreiben, ist aber zu betrunken dafür. Am nächsten Morgen wird ihm gewahr, dass sie ihm nützlich sein könnte, er schickt sie arbeiten. Tatsächlich kommt sie auch wieder mit einem Doppler Wein zurück, den sie sich auf der Straße erbettelt hat.
Während ihrer Abwesenheit erleidet der Obdachlose Entzugserscheinungen. Mit Wahnvorstellungen konfrontiert, durchlebt er nochmals seinen seelischen Zusammenbruch.
Auch die Obdachlose kommt nicht zur Ruhe, sie wird ihrerseits von einer Stimme gequält, die gegen sie kämpfen möchte. Sie entwickelt wie in einer Art Therapie einen Kampfstil, den Ellbogenkampf. Dafür nimmt sie anstatt ihrer Fäuste die Ellbogen, spiegelt somit den unfairen Kampf der Anderen gegen sie.
Sie bringt ihn zum Lachen. Eine Annäherung zwischen den beiden findet statt.
In einer Art Selbstgespräch, öffnet sich der Obdachlose. Er hat den Verlust einer Beziehung durchlebt, hat seinen gesamten Besitz und darüber hinaus auch sich selbst verloren. Er liebt nur noch seine Freiheit. Mit steigendem Alkoholkonsum kann sich der Obdachlose aber von seinem „schwachen“ Ich distanzieren. Er wird immer selbstsicherer, gibt den erfahrenen Philosophen, wofür er auch ihre Wertschätzung bekommt. Als er aber sein Alkohollimit überschreitet, ist es nur mehr ein schmaler Grat hin bis zu einem
Alkoholexzess. Als er ihr indirekt Schuld an ihrem Schicksal gibt, wird sie extrem müde und schläft ein.
Seinen seelischen Zusammenbruch hatte die Süchtige erstmals gar nicht als traurig empfunden, denn so wähnte sie sich sicher vor sexuellen Annäherungen. Durch das Übermaß an Alkohol
starrt er ihr lange auf den Hintern und möchte sie von hinten penetrieren. Er schafft es aber nicht, ist zu betrunken dafür. Als er merkt was er tut, flüchtet er.
Dieses Vakuum wird von einem herumstreunenden Rowdy ausgenützt. Er schlägt sie brutal zusammen und entwendet ihre letzten Habseligkeiten.
Als der Obdachlose wieder nüchtern erscheint, sieht er die Frau blutig am Boden liegen. Im Wissen um der Menschen dunkle Seiten, erstickt er sie, denn er möchte sie vor weiteren Demütigungen bewahren. So kann er sich als ihr Retter fühlen.
Trübsinnig zieht er ihren Körper zu einem nahegelegenen Fluss und begibt sich mit ihr ins Wasser. Beide versinken in der Tiefe.
Auf dem Weg in die Ewigkeit ertönen ihre Stimmen aus der Tiefe des Wassers. Beide unterhalten sich, ob das denn wirklich wahr sein könne, dass sich alle Menschen in der Ewigkeit wiedersehen würden, denn das wäre ja bloß nur eine Fortsetzung ihres jämmerlichen Daseins. Sie stimmen überein, dass die Ewigkeit nicht die Hölle sei, zweimal könne man nicht durch die Hölle gehen, die Ewigkeit würde auch für sie unzählige Möglichkeiten bereithalten.
Die schlafende Frau, die Urheberin des Traumes, wird wieder sichtbar, sie erwacht und stellt erleichtert fest, dass dieser Traum ein Ende hat.
A woman falls asleep, and in her dream, she turns into an addicted homeless. Her deepest fears arise from her subconsciousness.
The shabby room she now finds herself in becomes a fateful encounter zone.
A homeless male who has taken over the room as his sleeping quarter wants to get rid of her but is too drunk to do so. The next morning he realizes that she could be useful to him and sends her to work. Actually, she returns with a 2-liter bottle of wine she begged on the street.
During her absence, the homeless man suffers abstinence symptoms. Delusions lead him to re-experience his mental breakdown.
The homeless woman doesn't get any mental rest either, she in turn is tormented by a voice that wants to fight her. As in a kind of therapy, she develops a fighting style, the so-called elbow fight. She uses her elbows instead of her fists, thus reflecting the unfair fight of the others against her.
She makes him laugh. A rapprochement takes place.
In a kind of monologue, the homeless man opens up. He's sustained the loss of a partnership, his possessions, and subsequently himself as well. Now he loves only his freedom. Increasing alcohol consumption helps him to get to distance himself from his "weaker" self. He becomes more and more self-confident and pretends to be the experienced philosopher, for which he gets her appreciation. But when he hits his drinking limit, he's not far from binge drinking. When he accidentally blames her for her fate, she becomes extremely tired and falls asleep.
The addicted woman did not find his mental breakdown sad at all, because it made her feel safe from sexual advances. Due to his being high on alcohol
he stares at her butt and wants to penetrate her. He doesn't make it, he's too drunk to handle this. When he realizes what he is doing, he flees.
Her defencelessness is being utilized by a roaming thug. He brutally beats her up and steals her last belongings.
When the homeless man appears sober again, he sees the woman lying on the ground, bleeding. Knowing about the dark sides of people, he suffocates her to prevent her from further humiliation. He is feeling like her savior.
In a melancholic state, he drags her body to a nearby river and takes her into the water. Both sink into the depths.
On the way to eternity, their voices can be heard from the depths of the water. Both wonder whether it could be true that all people would meet again in eternity because that would just be a continuation of their miserable
existence. They agree that eternity is not hell, because you can't go through hell twice, and eternity provides endless possibilities for them too.
The sleeping woman, the originator of the dream, becomes visible again, she wakes up and feels very relieved to find out that this dream has come to an end.
Musik
Lukas Glanz
Kamera
Wolfram Herman-Hubler
Buch & Regie
Gabriela Bruckner
Das Buch ist im Werkregister der Literar Mechana hinterlegt. Copyright geschützt.
Ein großes Dankeschön an den KUNSTRAUM EWIGKEITSGASSE
2022 "NÄCHTLICHE BOTSCHAFTEN"